Nein zum Ausbau der 380-kV-Freileitung Adlkofen-Matzenhof

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Jun 112015
 

Stellungnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zur 380kV-Freileitung Adlkofen-Matzenhof im Raumordnungsverfahren bei der Regierung Niederbayern:
Im Einklang mit Buergerprotesten wird die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) aktiv und hat im Rahmen des Raumordnungsverfahren 380kV-Freileitung Adlkofen-Matzenhof folgende Stelllung genommen.
Der Bundesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist als politisch aktiver Mensch-, Umwelt- und Tierschutz-Verband, der zuletzt am 25.05.2014 von 366.598 EU-Wahlberechtigten legitimiert wurde, berechtigt, im laufenden Raumordnungsverfahren Einwände u.a. zu den öffentlichen Belangen von Mensch, Umwelt und Tierschutz einzubringen.
Der Bundesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist gegen den Ausbau der 220kV-Bestandsleitung zu einer 380kV Freileitung Adlkofen-Matzenhof.
Begründung:
Die Notwendigkeit des Ausbaus ist nicht nachgewiesen und erweckt den Anschein, ausschließlich dem europaweiten Wettbewerb um günstigeren Strom zu dienen. Vor diesem Hintergrund sehen wir es als unverhältnismäßig an, die Umwelt, Landschaft und Natur inklusive Mensch, Fauna und Flora durch solch einen schwerwiegenden Eingriff zu belasten. Anstatt durch den Transport von Strom über viele Kilometer enorme Verluste in Kauf zu nehmen sollte Strom ausschließlich nachhaltig vor Ort erzeugt (z.B. aus Photovoltaik) und gespeichert werden. Die Technologie hierzu ist schon lange erprobt, ökologisch sinnvoll und wesentlich kostengünstiger für den Endverbraucher als das vorliegende Vorhaben, welches hauptsächlich den Interessen der großen Energiekonzerne entgegenkommt.
Sofern eine Erhöhung auf 380kV dennoch als unumgänglich erachtet wird, fordern wir, dass die Trassenlänge nicht zusätzlich erhöht wird und die Trasse keine neuen Bereiche, insbesondere Wälder, Biotope, hochwertige Landschaften und ökologische Landwirtschaftsbetriebe belasten darf – also auf der Bestandstrasse mit sinnvollen Anpassungen von Maststandorten und -höhen verbleibt und nach Möglichkeit als Erdverkabelung realisiert wird. Dezidiert sind wir gegen jede Zerstörung von Wald und Biotopen sowie jegliche zusätzliche Belastung von Tier, Umwelt und bedrohten Arten.

Raumordnungsverfahren für die Stromleitung von Adlkofen nach Matzenhof (Simbach a. Inn)

Übersichtskarte

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Stimme der Tiere

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Apr 152014
 

das verstummte Echo unseres Wohlstandes

aus 02/2014 “tierisch geheilt”  Zeitschrift,  Author Dr. Peter Zimmer. Orginal PDF.

Quelle: Borneo Orangutan Survival (BOS) Foundation

Das Wimmern eines verwaisten Orang-Utan-Säuglings am Rande einer Palmöl-Plantage;

Das Klagen eines kleinen Geschöpfs am letzten Zipfel seines Lebensraums, eines der Letzten seiner Art;

Das Stöhnen einer Milchkuh in Ketten nach der Geburt ihres fünften Kalbes – welches sie wie alle zuvor – nie zu Gesicht bekommen wird;

Das Weinen hungernder Kinder, welchen der Schlaf nur eine kurze Ruhepause bringt – ihre Mutter, ihr Dorf und ihre Kultur aus Gier nach Rohstoffen, nach Energie, nach Biomasse – ausgelöscht;

Die angsterfüllten Todesschreie in den Schlachthöfen, Ställen und Käfigen aus jedem Land der Welt – Klänge die für jedes empfindsame Ohr das Spüren von Angst und Schmerz bezeugt.

Bisher findet in der EU-Subventions-Politik, diese uns alle gemeinsame Fähigkeit zu leiden, keine Beachtung – die Politik stellt zwangsläufig wirtschaftlichen Profit und die Interessen der Lobbys über das Wohl des Individuums – ob Mensch oder Tier.

Ein Thema für Europa

Am 25.Mai 2014 findet die Europawahl statt – und es geht um außerordentlich viel.

Jetzt bestimmen die Wähler, wie die Zukunft der EU aussieht – ob die EU als Ausführungsgehilfe der Banken, Agrarindustrie und Großkonzerne agiert oder wirklich die Interessen der Menschen, Umwelt und Tiere in Europa vertritt.

Nach dem Wegfall der 3% Sperrklausel werden die verbrauchten großen Parteien ihr Macht-Monopol teilen müssen. Zum ersten Mal können auch kleine Parteien, wie etwa die Tierschutzpartei, Mandate bekommen. Es wird bunt! Es lohnt sich also, sich vorab darüber Gedanken zu machen, für welche Prioritäten, mit welchen Akzenten, gewählt werden soll.

 

 Das Verhältnis Mensch – Umwelt – Tier

Als jüngste Spezies auf der Erde haben wir viel erreicht. Mit Menschenhand wurden Werkzeuge geschmiedet, Erkenntnisse aufgezeichnet, Felder beackert, Wildtiere gezähmt. Aber der Mensch hat auch viel angerichtet. Das Vordringen des Menschen ging stets auch mit Leid und Vernichtung einher. Schon vor 10.000 Jahren folgte im Kielwasser des Menschen eine Welle der Ausrottung, die sich bis heute unermüdlich immer weiter und mit immer stärkerer Macht auftürmt. Inzwischen befinden wir uns im 6. und massivsten Massenartensterben der Erdgeschichte.

 Fluch der EU-Agrarpolitik

Die derzeitige EU-Biosprit-Politik und EU-Agrar-Subventionen tragen erheblich dazu bei, dass die schnellste und umfangreichste Ausrottung der Arten aller Zeiten jedes Jahr 100.000 Spezies unwiderruflich ausradiert. Energiepflanzen werden in Deutschland auf einer Fläche von 2,2 Mio. ha angebaut, während auf einer ebenso großen Fläche Regenwald abgeholzt wird, um den Futtermittel-Bedarf mit gen-manipuliertem Soja für die industrielle Fleischproduktion zu decken.  Die europäische Saatgutverordnung beseitigt die Sortenvielfalt der alten Pflanzensorten und heimischen Kräuter, während die weltweite Artenvielfalt dezimiert wird durch das Versprühen von Spritzmittel, wie z.B. jährlich ¾ Mio. Tonnen des hoch-giftigen Totalherbizids Glyphosat. Inzwischen ist Glyphosat  im Urin von 70 % aller Deutschen nachweisbar und über 90% aller Fröschen und Salamander sind weltweit verschwunden.

Aus reiner Profitgier beherrscht eine lebens-missachtende Agrar-Industrie die EU damit es sich durch lukrative Subventionen lohnt, dass jede Woche weltweit zwei Milliarden fühlende Wesen gefoltert, auf langen Transportwegen verfrachtet und anschließend qualvoll umgebracht werden – während eine Milliarde Menschen weiterhin hungern.

 Das „Tier“ Mensch

Eigentlich sind wir Menschen auch „nur Tiere“ebenbürtige Lebewesen wie alle anderen auch und nur ein untergeordneter Teil ei