EUROPAWAHL 2014

Liebe Tierfreunde,
angesichts der bevorstehenden Europawahl gilt es auf jeden Fall wählen zu gehen, jedoch werden wir hoffentlich und besonnen nicht mehr jene Parteien wählen, die notwendigen Tierschutz mit Füßen traktieren und diesen eher blockieren statt voranzubringen. Rumänien und andere Länder, sowie aber auch die schändliche und anhaltende Tatenlosigkeit der angerufenen und angeschriebenen Politiker in den Mitgliedsländern und des EU-Parlaments haben dem Ansehen der EU schwer geschadet. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wurde absolut nichts unternommen, um viele der Grausamkeiten gegenüber Tieren zu beenden. Servieren wir daher all diesen Versagern und Tierschutz-Verweigerern am 25.05.2014 die Quittung, die sie verdienen!

Als Tierfreunde sind wir nicht nur fassungslos über die Brutalität, die sich Rumänien als Mitglied der EU angesichts seiner Strassenhunde herausnimmt, sondern nicht weniger zum Kotzen ist und bleibt auch die Tatsache, dass die EU nur wenig oder auch gar nichts gegen den grausamen Umgang mit Tieren zu tun gedenkt. So eine phlegmatische EU wollen wir auf gar keinen Fall noch länger haben. Rumänien ist ein grausames Beispiel für die Untätigkeit dieser EU im Bereich des Tierschutzes. Selbst angesichts jener Fälle, in denen die EU keine rechtliche Handhabe zu haben scheint, bleibt immer die Frage offen: Will sie überhaupt etwas tun? So ließe sich z.B. durch Einfrieren von Subventionen sicherlich einiges bewegen.

Echte Tierfreunde wollen eine Partei, die sich auch wirklich und ernsthaft für die Tiere einsetzt – und eine solche sollten wir auch wählen. Meine dementsprechende Hoffnung gilt der Tierschutzpartei, die doch immerhin eine Chance darstellt, im EU-Parlament endlich auch mit dem Tierschutzgedanken Fuß zu fassen. Zu jeder Wahl werden die herkömmlichen Parteien abgefragt, was sie denn letztlich auch für den Tierschutz machen möchten. Als Antworten hören wir immer wieder viele große Worte, die aber zum Großteil meist nicht eingehalten werden.

Nur eine starke Tierschutzpartei im Parlament könnte andere Wege auf der politischen Ebene finden. Um im Tierschutz voranzukommen, sollten wir unsere Stimme daher auch nicht mehr länger den Versager-Parteien und Tierschutz-Verweigerern geben, sondern stattdessen einer Partei, in deren Namen das Wort TIERSCHUTZ nicht zu übersehen ist, damit sie als oberste zentrale Kraft in der Öffentlichkeit Wirksamkeit entfalten kann.

Stoppe auch Du das quälerische Stopfen von Gänsen und Enten :

PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ - Bettina Jung mit Gans

PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Bettina Jung mit Gans

Die Produktion von Stopfleber gehört zum Grausamsten, was sich der Mensch im Umgang mit den Tieren hat einfallen lassen. Gänsen und Enten lange Rohre in den Hals zu stopfen und ihnen Futterbrei direkt in den Magen zu pumpen ist so quälerisch, dass sogar das relativ schwache EU-Tierschutzrecht diese Vorgehensweise verbietet.

Staaten wie Frankreich, Ungarn und noch einige andere ignorieren jedoch das Verbot der Zwangsfütterung und setzen auch das neu hinzugekommene Verbot der Einzelkäfighaltung entweder gar nicht oder nicht richtig um. Nun haben sich Organisationen aus verschiedenen Ländern zusammengeschlossen, um gegen diese Tierquälerei erneu zu protestieren. Im Rahmen eines Eil-Appells wird der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, sowie auch der Vorsitzende des Agrarrats, Athanasios Tsaftaris, aufgerufen, die täglichen Tierquälereien und Verstöße gegen das EU-Tierschutzrecht nicht länger hinzunehmen und endlich aktiv zu werden.