Sep 062011
 
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Presse druckt offenbar nichts vom unabhängigen Kandidaten!
05. Sept. 2011, Presse Zensur im Rottal-Inn ? — Weiterer Presseartikel über Landratskandidat Dr. Peter Zimmer, den die PNP nicht druckt !!!

INTERVIEW Kurzgespräch zwischen Landratskandidat Dr. Peter Zimmer und Prof. Hans Buridan

„Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Tierarzt.“

Hans Buridan: Sie treten als unabhängiger Landratskandidat aus der Bürgermitte ohne parteipolitische Unterstützung an. Was sind Ihre Ziele?
Peter Zimmer:

Als Landtierarzt muss man gut zuhören können. So erfahre ich viel über die Wünsche und Bedürfnisse der Leute im ganzen Landkreis und diesen möchte ich nun nachgehen: z.B. im Bereich Tier- und Naturschutz, Höfesterben und Biogas-Maisproblematik, flächendeckendes Breitbandinternet, Schülerbeförderung und Bildungsfragen, Jugendparlament, Bürgeranträge, unabhängige Politik, Freizeitangebote sowie öffentliche Parks für Spaziergänger, Familien, Kinder, Hunde und andere Tiere – wo keiner sich in die Quere kommt usw…

Hans Buridan: Sie sind bekannt als Tierarzt, warum jetzt Landrat?
Peter Zimmer:

Ich treten an, weil ich, wie viele, über die abgesprochene Atom- und Energiepolitik der CSU, FDP und Freien Wähler entsetzt bin. Eigentlich würde ich, wie die meisten, lieber einen Badeausflug nehmen, als mich mit großkopfigem Geschmatz zu beschäftigen. Aber, wie können wir mit gutem Gewissen zusehen, wie unseren Kindern das Recht auf persönliche Entfaltung nach ihren Bedürfnissen entzogen wird; dass wir unseren Erben nur noch eine verseuchte, farblose Welt hinterlassen, ohne die wilde Natur und bunte Artenvielfalt, die wir selbst in unserer Kindheit erlebt haben?

Hans Buridan: Es ist schon gesagt worden:”Das wird doch eine Wahl zwischen Pest und Cholera!.”
Peter Zimmer:

So weit würde ich jetzt nicht gehen. Es verlangt viel Kraft und Mut, als Kandidat dazustehen. In einer Demokratie muss eine ganze Palette von Kandidaten zur Verfügung stehen, nicht nur eine Ansicht, die von zwei oder mehr Gesichtern vertreten wird. Nur wenn man zwischen echten Alternativen wählen kann, funktioniert Demokratie…dann wird es eine echte Wahl, und nicht eine zwischen Cholera, Pest und vielleicht noch Typhus.

Hans Buridan: Auf Ihrer Seite www.peterzimmer.eu fordern Sie einen atomstromfreien Landkreis sowie den europaweiten Atomausstieg. Was hat es damit auf sich?
Peter Zimmer:

Unser Landkreis liegt knappe 20 km entfernt von Isar I+II. Aus medizinischer Sicht ist es inzwischen erwiesen, dass Krebs und Leukämie wesentlich häufiger vorkommen, je näher man an einem Atomkraftwerk wohnt. Wenn wir selbst Atomstrom verbrauchen, brauchen wir uns darüber nicht beschweren. Deshalb wollen wir einen energie-autarken Landkreis – das ist in kürzester Zeit machbar, wirtschaftlich hoch attraktiv und durch Bürgergenossenschaften finanziert, bleibt unser Geld auch noch in unserer Region.

Hans Buridan: Wird der Strom dann nicht noch teurer und unsere Wirtschaft noch mehr belastet?
Peter Zimmer:

Im Gegenteil. Der Ausbau der dezentralen erneuerbaren Energien hat die Wirtschaft unserer Region sowie ganz Deutschlands trotz Weltwirtschaftskrise über Wasser gehalten. Es hat sich gezeigt das durch Erneuerbare Energien der Strompreis an der Strombörse fällt, zeitweise sogar unter 0 Cent pro kWh, d.h. man wird zeitweise sogar dafür bezahlt, wenn man Strom abnimmt! Die großen Energiekonzerne, halten die Preise künstlich hoch, um noch mehr Gewinn abzuschöpfen.

Hans Buridan: Der Mais-Anbau für Biogas stößt auf breite Ablehnung.
Peter Zimmer:

Lebensmittelpreise gehen weltweit ins Uferlose, in Afrika wird gehungert und hier verbratten wir unter enormen Flächenverbrauch und negativer Umweltbilanz die Ernte. Die Zeiten für ineffiziente, umweltbelastende Mais-Monokulturen (Biomasse der 1. Generation) für s.g. Bioenergie sind vorbei. Wir wollen langfristige Lösungen, die sowohl für den Biogas-Bauern als auch für seine Nachbarn, die regionale Wirtschaft und die Umwelt attraktiv sind. Eines meiner wichtigsten Ziele im Landkreis ist die Entwicklung und der Ausbau von Technologien zur umweltschonender Nutzung von Biomasse der 3. Generation z.B. Mikroalgen wie Botryococcus und Dunaliella. Diese sind umwelt-, natur- und nachbarfreundlich, haben nachweislich ein 50 bis 200 fachen geringeren Flächenverbrauch wie Mais und Raps. Es können zugleich Nahrungsmittel, neuartige Biokraftstoffe wie Biobutanol (anstatt E10 aus Zuckerrüben und Biodiesel aus Palmöl) und Biogas-Strom auf der selben Fläche erzeugt werden. Diese Technologien können mit großem Gewinn weltweit exportiert werden.

Hans Buridan: Es müssen sich 385 UnterstützerInnen bei den Gemeinden bis zum 12 .September eintragen. Das ist wenig Zeit. Warum sollte man sich gerade in ihre Unterstützerliste eintragen?
Dr. Zimmer:

Wen unsere Währeliste MITSPRACHE statt ABSPRACHE es schaft die 385 Unterschriften zu erhalten, dann kann jeder Bürger auch ohne Unterstützung oder Mitgliedschaft bei einer Partei sich in der Kommunalpolitik direkt beteiligen, z.B. auch den Gemeinderats- und Kreistagswahlen antreten… Wir haben alle mit der heutigen Politik die Nase voll. Deshalb, werden manche, wie ich, denken „Ich muss endlich was machen!“ Wen man will, und viele wollen, kann man sich in der Unterstützerliste sofort bei der Gemeinde eintragen. Wer motiviert ist wird sagen „Ja, ich bin jetzt dabei !“ und schnurstrax zum Ratthaus laufen und fresch verlangen “Her mit der Liste”.

Danke: Herzlichen Dank für das erfrischende Interview. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit den Unterstützerlisten bei den Gemeinden, damit wir in Zukunft auch mehr von Ihnen hören.

Prof. Hans Buridan, ist ein oft zitierter Philosoph, Logiker, Author und Eselfan. Neben seine weltweit bekannte philosophische Themen berichtet er auch gerne über politische Neuheiten und die Sensationen von Morgen.

 Posted by at 14:26

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