Finanzen

 
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Mit einer vorraussichtlichen Erhöhung der Schulden von ca. 45 Mio Euro in 2010 auf rund 50 Mio. Euro Ende 2011 sind ein schneller Schuldenabbau und keine Neuverschuldung von höchster Priorität. Kleinen Sparbeträge für überflüssige Ausgaben ist nichts entgegen zusetzten, dennoch werden diese das Defizit nicht wesentlich verringern.

Es wäre zum Beispiel zu klären, ob die Einsparung durch Zusammenlegung der Wahlen wirklich den Verlust des demokratischen Vorteiles einer Zwischenwahl wert ist; oder ob sich nicht hauptsächlich die einzelnen Parteien das Geld bei den Wahlkämpfen sparen wollen. Weiterhin darf ein Schuldenabbau niemals auf Kosten des Etats für die notwendigen Bereiche wie Familie, Bildung, Kultur, Freizeit und Natur stattfinden. Es wäre vielmehr sinnvoller, mit den Einsparungen bei den großen Ausgabenposten anzufangen, wo wesentlich größere Einsparrung erzielt werden können.

Im Zeitraum von 2011 bis 2014 sind große Ausgaben wie z.B. 9,6 Mio. € in Zinsen, 26,6 Mio. € für Bau und Unterhalt von den Kreisstraßen und 42,5 Mio. € für zentrales Grundstücks- und Gebäudemanagement geplant. Allerdings für den selben Zeitraum ist pro Jahr für den Bereich Musikpflege 300 €, Jugendsozialarbeit, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz 900 €, Förderung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen 1000 € und für kinder- und jugenärtzlichen Dienst, Eingriffe in der Natur sowie Wohnungslose nur 0 € geplant.

Wo sollten wir den nur kürzen ?? Da ich unabhängig von Baufirmen oder sonstigen Großkonzern-Interessen bin, würde es mir im Zweifelsfalle nicht schwer fallen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Durch regionale Wirtschaftsförderung und wirtschaftliches Denken können wir wesentliche Einnahmen erziehlen, womit wir die Fehlbeträge auszugleichen können, ohne wichtige Ausgaben zu streichen. Infolge der von mir geplanten Maßnahmen können wir unsere Wirtschaftskraft erheblich steigern, und zwar mit einer Stärkung und – internationalen – Vermarktung unserer regionalen Produkte, insbesondere im Bereich Energie, Tourismus und Nahrungsmittel. Gewerbesteuereinnahmen sind ein wesentlicher Teil des Haushaltes, wonach eine Steigerung der Wirtschaftskraft der Region eine signifikante Erhöhung der Einnahmen von Kreis und Gemeinden mit sich bringen würde. Bei dem enormen Wirtschaftswachstum, das hierdurch möglich wird, könnten die einzelnen Gewerbebetriebe eventuell sogar mit der Zeit in den Genuss von Gewerbesteuersenkungen kommen.

Weiterhin möchte ich eine Euro-freie Rottaler-Tauschbörse mit Lokalwährung zur Förderung der regionalen und ökologischen Produkte des Landkreises.

 Posted by at 12:36

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