Landratswahl-2011

 

Ich bin überzeugt davon, dass es zu einem sinnvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen, zur ökologischen Energie- und Nahrungsmittelerzeugung, zum Schutz und zur Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts in unserem natürlichem Lebensraum und zum Schutz und zur gleichberechtigten Bewahrung der Rechte und des Daseins von Kindern, Senioren, allen anderen Menschen, Tieren und sonstigem Leben in unserem Landkreis einen nach basis-demokratischen Grundsätzen agierenden Landrat geben muss, der diese Ansicht vertritt und danach handelt.

Als Landrat werde ich mich für folgende Punkte im Landkreis einsetzen (für mehr Infos bitte auf die einzelnen Punkte klicken):

1. Echte Atompolitik

Ich fordere einen Atomstrom-freien Landkreis und werde mich dafür einsetzen, um den sofortigen deutschlandweiten Atomausstieg, den Baustopp für alle in Europa im Bau befindlichen AKWs und einen europaweiten Atomausstieg zu bewirken. Weiterhin werde ich ein “Gesundheits-Monitoring-System” für den Landkreis einrichten, um z.B. das Auftreten von Leukämie in Zusammenhang mit dem Betrieb von AKWs im Nachbarlandkreis zu überwachen.

2. Energie-Autarkie

Neue Perspektiven und Wirtschaftsförderung für das Rottal-Inn von Morgen mit regionaler Selbstständigkeit auf dem Energiesektor und 1000 neue Arbeitsplätze durch den Ausbau von Wind- & Solarenergie, Stromspeicherung, Geothermie, und Biomasse der 3. Generation statt Raps und Mais-Monokultur.

3. Schule und Bildung:

In unserem Landkreis sollen alle Kindern ihr Recht auf Bildung und volle persönliche Entfaltung nach ihren Bedürfnissen sowie auf unterrichtsnahe Schülerbeförderung gleichberechtigt erhalten.

4. Gesundheit und Krankenhäuser

Ich setzte mich ein für die Grund- und 24 Stunden-Notversorgung ohne finanzielle Verluste sowie den Ausbau von jeweils spezialisierte Fachbereichen an den verschiedenen Standorten der Kreiskrankenhäuser in Abstimmung mit dem Krankenhaus Braunau. Aufbau eines Gesundheitsmonitoring System für den Landkreis.

5. Bürgermitsprache:

Ich stehe für eine moderne Volksvertretung. Dazu gehört flächendeckendes Breitband-Internet, eine eigene parteiunabhängige Wählerliste und eine lebendige, direktdemokratische Bürgerbeteiligung mit Wahlrecht für Kinder – ohne Altersgrenze, Jungbürgerversammlung & Jugendparlament.

6. Verkehrspolitik:

Der Landkreis hat mit 495 km das viertgrößte Kreisstraßennetz in Bayern und das, obwohl er flächenmäßig nur an 14. Stelle und nach Einwohnern nur an 34. Stelle steht. Angesichts des im Vergleich überproportional großen Kreisstraßennetzes sollte vor einer Herabstufung von kostenintensiven, aber entbehrlichen Straßen nicht gescheut werden. Im gesamten Landkreis sollen Verkehrssicherheit und Mobilität für alle mit behindertengerechtem ONV an erster Stelle stehen. Dem weiteren Ausbau von naturnahen, unversiegelten Fuß-, Rad- und Reitwegen zur Vernetzung aller Gemeinden und Dörfer im Landkreis als Alternative und parallel zu den Hauptstraßen ist Vorrang einzuräumen. Die Plausibilität einer LKW-Maut auf der B-20 wäre zu prüfen.

7. Finanzpolitik

Mit vorraussichtliche Schulden von rund 50 Mio. Euro Ende 2011 ist ein schneller Schuldenabbau und keine Neuverschuldung von höchster Priorität. Dennoch darf der Schuldenabbau nicht auf Kosten des Etats für die notwendigen Bereiche Familie, Bildung, Kultur und Natur stattfinden. Kleinen Sparbeträgen für überflüssige Ausgaben ist nichts entgegenzusetzen, dennoch werden diese das Defizit nicht wesentlich verringern. Vielmehr müssen wir unsere Wirtschaftskraft wesentlich steigern – durch eine Stärkung und internationale Vermarktung unserer regionalen Produkte, insbesondere im Bereich Energie, Tourismus und Nahrungsmittel. Auch wollen wir eine Rottaler Tauschbörse und eine regional Währung einführen.

8. Landwirtschaft:

Ein buntes Landschaftsbild macht unseren Landkreises attraktiv – nicht nur für uns, sondern auch für die Natur und den Tourismus. Der zunehmende Mais-monokultur rund um die Biogasanlagen stößt auf Ablehnung bei der Bevölkerung. Aufgrund des Intensivanbaus für Biogas und des hohen Herbizideinsatzes entstehen erhebliche Schäden an Gewässern und Grundwasser, Luft und Boden, Natur und Umwelt. Wir wollen Neue Wege für Biogas anstatt Monokultur, eine Förderung von Regionaltourismus, Regionalprodukten und ökologischem Landbau, einen Stopp dem Höfesterben, keinen Ausverkauf unserer Landschaft und ein gentechnikfreier Landkreis werden.

9. Sozialpolitik:

Wir stehen ein für einen selbstverwalteten Jugendclub und Jugendcenter mit diversen Freizeitaktivitäten, pädagogische Inhalte, Sucht- und Gewaltprävention. Schutz und Versorgung der SeniorInnen, unter anderem durch einen ausgeweiterten Schutz der Rechte von Betreuten und Entmündigten, und die mobile Altenpflege im Eigenheim sowie in Senioren Wohngemeinschaften.

10. Tiere, Heimat, Kultur:

Landkreisweite Förderung von Kunst und Musik schon ab kleinst Kinder. Erhalt der Bräuche, Traditionen und Denkmaler. Errichtung von Tierschutzeinrichtungen mit Tiervermittlung, Vermisstenstelle, Gnadenhof, Ressourcen zur Versorgung von herrenlosen Tiere. Aufbau von Freizeitangebote sowie öffentliche Parks für Spaziergänger, Familien, Kindern, Hunden und anderen Tieren – wo keiner sich in die Quere kommt.

 Posted by at 04:00

 Leave a Reply

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>